MAR Sales Strategy & Leadership Consulting

Recruitment, Social Media, Customer Satisfaction

Archiv für März, 2011

Portiert or not portiert? Unsere telefonische Erreichbarkeit

Wenn wir in den vergangenen beiden Tagen telefonisch nicht erreichbar waren, bitten wir dies zu entschuldigen. Wir wechseln gerade den Anbieter und unsere Rufnummern wurden seitens der DTAG leider erst mit deutlichem Abstand zur Abschaltung der alten TK-Anlage umgeleitet.

Harley-Fahrer fallen nicht von ihrer Maschine!

Wer mit „fetter, stärker, böser“ wirbt, der hat ein klares Bild davon, wie die eigene Zielgruppe aussieht, was diese erwartet und der tut gut daran, das auch zu beherzigen.

Es ist ungefähr 14 Jahre her, da war ich in Münster/Westfalen bei einem Harley Dealer um mit diesem über eine Werbepartnerschaft für einen Kunden von mir zu sprechen. Vor mir war ein Mann mittleren Alters an der Reihe und fragte:“Verkaufen Sie auch Jacken mit Rückenprotektoren?“ – „Harley-Fahrer fallen nicht von Ihrer Maschine!“ war die einzige, nicht weiter erläuterte Antwort. Nach gefühlten zwanzig Sekunden donnernder Stille konnte ich mich vor Lachen nicht mehr halten. Ich habe Tränen gelacht und die Geschichte fällt mir seit diesem Tag immer ein, wenn ich an Harley-Davidson denke.

Dieser tätowierte Tresenbulle hat in einem einzigen Satz formuliert, was den Kern sauberer Markenführung ausmacht und, ohne es zu ahnen, die goldenen Regeln für erfolgreiches Recruitment, Marketing und Vertrieb zusammengefasst.

  1. Authentizität
  2. Gradlinigkeit
  3. Transparenz
  4. Nachhaltigkeit
  5. Spaß

Harley-Fahrer fallen nicht von Ihrer Maschine und Kunden und Kandidaten lassen sich auf Dauer nichts vormachen. So einfach ist das, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Schönen Tag noch!

Social Media für Unternehmen, ein Clash of Cultures?

Gestern hatte ich das ehrliche Vergnügen einen Vortrag vor Mitgliedern der jungen Unternehmer im AGA Unternehmensverband halten zu dürfen. Das Thema lautet, wenig überraschend für die regelmäßigen Leser dieses Blogs; Social Media Strategien für Unternehmen. Die Veranstaltung war für die Teilnehmer scheinbar interessant, für mich eine Freude und zudem sehr aufschlussreich. Mein Bild über den Wissensstand und den Nutzungsgrad von Social Media hat sich wieder ein Stück weiter komplettiert.

  1. Die Frage, ob es sich bei dem Phänomen Social Media um einen Hype, ähnlich wie den Internet-Hype der späten Neunziger bis 2000, handelt, bewegt Inhaber und Geschäftsführer. Diese Frage verleitet zumeist zu einem gefährlichen, abwartenden Verhalten. Denn Fakt ist, dass die eBusiness-Modelle, die für das Jahr 2000 orakelt wurden, zu dem Zeitpunkt zwar zum Teil ein Opfer der Dotcom-Blase wurden, heute jedoch, also nur einige Jahre später, erfolgreich im Markt sind. Und spektakuläre Firmenpleiten der letzten beiden Jahre, gerade im Handel, zeigen, wie fahrlässig es sein kann, erneut darauf zu warten, dass der Kelch an einem vorbeigeht.
  2. Jenseits einer Altersgrenze von 40 Jahren sind die geschäftlichen Konsequenzen daraus, dass jüngere Generationen mit Web 1.0, Web 2.0, SMS und Smartphones aufgewachsen sind, noch nicht transparent. Zu oft wird die Schlussfolgerung gezogen: „Ich finde Facebook nicht gut, also brauche ich das auch nicht für mein Geschäft!“
    Diese Haltung lässt zum einen demografische und soziologische Trends außer acht, die sich in der Gruppe der Fach- und Führungskräfte, der Konsumenten und der Einkäufer von morgen unaufhaltsam manifestieren. Zum anderen ist Social Media nicht deckungsgleich mit Facebook oder Twitter. Dies sind große Plattformen die den Aufbau sozialer Netzwerke ermöglichen. Social Media ist im Kern aber viel mehr. Es ist Ausdruck eines beginnenden Paradigmenwechsels im Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer, zwischen Unternehmen und Konsument oder Unternehmen und Einkäufer. Die Bewerungsmasstäbe für die Beurteilung ob ein Unternehmen gut oder schlecht ist, als Produzent, als Arbeitgeber, als Geschäftspartner, verschieben sich. Social Media ist Ausdruck einer wachsenden Mündigkeit der Zielgruppen und einer stetig steigenden Unabhängigkeit in der Meinungsbildung. Wer hier als Unternehmen den Anschluss verliert, hat nicht unbedingt einen schlechten Ruf zu erwarten. Es ist schlimmer, wer hier den Anschluss verliert, findet vermutlich irgendwann gar nicht mehr statt.
  3. „Wenn die alle immer bei Facebook rumdaddeln, wann wird dann noch gearbeitet?“ eine oft  gestellte und intensiv diskutierte Frage, in allen Vorträgen, die ich bisher zu diesem Thema gehalten habe.
    Die Antwort ist simpel. Prüfen Sie, wie Sie Soziale Netzwerke und das Bewegen Ihrer Mitarbeiter darin zu einem Bestandteil der Arbeit Ihrer Mitarbeiter und der Kommunikationskanäle Ihres Unternehmens machen.
    Wenn Sie dies nicht tun, wird Ihr Unternehmen den Anschluss an die Kommunikationsgewohnheiten Ihrer Kunden und Entscheider von morgen verlieren. Fragen Sie sich, wäre Ihr Unternehmen heute noch am Markt, wenn Sie bei Fernschreibern stehen geblieben wären? Welches Unternehmen könnte heute erfolgreich sein, wenn es nur über handgeschriebene Briefe mit seinen Partnern kommunizieren würde? Der Markt kennt die Beschränkungen der eigenen Vorstellungskraft nicht, geschweige denn, dass er sich danach richtet.
  4. Eine nicht unerhebliche Gruppe von Führungskräften vertritt auch die Position, dass es richtig sei, das Thema Social Media den Altersgruppen im Unternehmen anzuvertrauen, zu deren Lebensgewohnheiten es gehört. So landet eines der zentralen Zukunftsthemen für Vertrieb und Marketing in den Händen von Auszubildenden und Praktikanten. Deren Engagement und partielle Kompetenz in diesem Bereich will ich nicht in Frage stellen, aber es ist ein Ausdruck dessen, wie stiefmütterlichdas Thema betrachtet und wie nebensächlich es vielfach behandelt wird. Kein Marketing-Verantwortlicher würde die Unternehmensbroschüre durch Praktikanten erstellen lassen, kein Vertriebsleiter den aktuellen Verkaufsprospekt durch einen Auszubildenden. Aber einen der Kanäle, an denen die meiste Kommunikation, Interaktion und Bindung von und mit Kunden, Lieferanten und Multiplikatoren erfolgen kann und wird, geben Unternehmensverantwortliche in die Hände von Auszubildenden und Praktikanten.
    Am seltensten tritt dieser Effekt meiner Erfahrung nach übrigens im Recruitment auf. Personalabteilungen weisen hier oft mehr Sensibilität auf, Stichwort Employerbranding, als Marketing- und Vertriebsabteilungen dies noch tun.
    Social Media Sales und Social Media Marketing sind aber von hoher Relevanz für nachhaltigen Verkaufserfolg, mithin sind sie unternehmerisch essentiell. Heute schon oft, zukünftig vermutlich nahezu immer.
  5. IT-Abteilungen stellen sich oft nicht gerade als Promotoren oder Katalysatoren für erfolgreiche Social Media Projekte heraus. Der pauschale Hinweis auf Sicherheitsrisiken und das Totschlagargument, Soziale Netzwerken seien doch eh nur was für Kiddies, fehlgeleitete Voyeure und Verbalexhibitionisten, können reflexartig reproduziert werden und ersticken zarte Keime schon am Anfang eines möglichen Projektes. Nun beginnt ja der Frühling, vielleicht eine gute Gelegenheit den technologischen Social-Media-Winterschlaf zu beenden.

In der Gesamtbetrachtung zeigt sich für mich, wie groß der Wissensdurst und der Beratungs- und Begleitungsbedarf gerade bei den mittelständischen und auch kleinen Unternehmen ist, sich mit dem Thema Social Media auseinanderzusetzen. Das sehe ich sehr positiv. Gerade hier liegen Chancen für die KMU, es den „Großen“ zu zeigen. Denn im Social Web entscheiden nicht Budgethöhe und Manpower über den Erfolg, sondern Kriterien wie Transparenz, Authentizität, Kontinuität und Kreativität. Diese können aber gerade von KMU zum Teil besser erfüllt werden, als von den Top 100.

Vielen Dank an dieser Stelle nocheinmal an den AGA, insbesondere an Frau Kaegeler für die Organisation und die Gelegenheit bei Ihnen sprechen zu dürfen!

Folien des Vortrags: 110321_Vortrag_Social_Media_AGA

Veranstaltungshinweis: Junge Unternehmer im AGA

Social Media:Erfolgsfaktoren und Strategien für KMU’s

Montag, 21. März 2011, 17:00 – ca. 18:30 Uhr, anschließend Imbiss
AGA-Geschäftsstelle, Kurze Mühren 2, 20095 Hamburg, 5. Stock

Wie verändern Facebook, YouTube, Twitter & Co. die Markenkommunikation und das Wirtschaften? Auf was sollten Unternehmen konkret achten? Wie können relevante Konzepte für den B2B-Bereich aussehen?

Viele mittelständische Unternehmen haben sich zwar bereits über die Möglichkeiten von Social Media informiert, sind allerdings vorsichtig und zurückhaltend was die Umsetzung anbelangt. Welche Chancen Social Media, vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Recruiting, bietet, ist vielen Unternehmen noch unklar.

Unser Referent Marc Alexander Rausch, Geschäftsführer der Firma MAR Sales Strategy & Leadership Consulting GmbH, wird Ihnen anhand seiner Beratungspraxis erläutern, warum Social Media gerade im B2B-Geschäft so wichtig ist, welche Konzepte erfolgversprechend sind und worauf bei der Umsetzung im Unternehmen zu achten ist.

Unsere Facebook Page im März 2011: Die Rügenwalder Mühle

Alles Wurst hier? Nein, mehr als 10.000 Fans können eigentlich kaum irren.

Auf der Seite ist viel los. Es gibt interessante Aktionen und das Thema Wurst wird auf eine coole und witzige Art präsentiert. Darüber hinaus binden Themen wie „Wurstexperten“ die Fans aktiv ein, im Rahmen des Wurstwahlkampfes können sich Fans so als Tester bewerben. Die gesamte Seite bietet viel Tiefe und lädt zum stöbern ein. Eine hohe Anzahl an „likes“ und „comment“ zeigt, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt. Wie echt das Social Media Konzept von Rügenwalder ist, wird sich daran messen lassen, wie Rügenwalder mit kritischen Kommentaren zu Tierhaltung, Genfutter u. a. umgeht. Wir sind da sehr gespannt, finden die Seite aber in jedem Fall sehr gut gemacht.

Hier geht´s zur Page: http://www.facebook.com/note.php?note_id=191725460846300#!/ruegenwalder?sk=wall

Like-Button auf die Website und schon gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen?

Das rechtliche Risiko bei Facebooks Like-Button inkl. Muster für die Datenschutzerklärung | SCHWENKE & DRAMBURG.

Der Link führt direkt zu einem Interview mit Herrn Dr. Thomas Helbing, dort kann auch ein Muster für eine Datenschutzerklärung runtergeladen werden.

Wir nehmen an, dass in diesem Post jetzt kein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz oder gegen das Urheberrecht besteht. Der Urheber hat die Verwendung ja gestattet. Gern kommen wir dem Hinweis nach:

http://spreerecht.de/datenschutz/2010-10/das-rechtliche-risiko-bei-facebooks-like-button-inkl-muster-fuer-die-datenschutzerklaerung

Aktuelle Position: Verteidigungsminister, m/w, westliche Demokratie

Unser Kunde ist ein erfolgreich aus der Wirtschaftskrise hervorgegangenes, hoch verschuldetes und über seine Verhältnisse lebendes Land. Es liegt im Herzen Europas, gibt sich weltoffen, agiert gleichermaßen traditionell wie vorwärtsgewand, ist liberal und konservativ zugleich. Bei diesem Land handelt es sich um einen föderalen Bundesstaat. Die Bürger können die Abgeordneten auf Bundesebene alle vier Jahre in freien, gleichen und geheimen Wahlen bestimmen. Außenpolitisch engagiert sich dieses Land für Demokratie, Menschenrechte und den Dialog der Kulturen. Dies auch außerhalb des eigenen Staatsgebietes, mithin bis zum Hindukusch.

Im Rahmen einer Nachbesetzung suchen wir für unseren Kunden zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Bundesminister der Verteidigung, m/w

Tätigkeitsschwerpunkt

An aller erster Stelle stehen bei dieser Aufgabe repräsentative Tätigkeiten. Aktive militärische Funktionen übernehmen Sie nicht, Ihre Generäle enthalten Ihnen wichtige Informationen und Entscheidungen zumeist vor. Neben diesen repräsentativen Aufgaben sind Sie auch für die Moral in der Truppe verantwortlich. Vorbildfunktion ist hier das entscheidende Schlagwort, so sieht es in jedem Fall die Opposition. Auch die Auseinandersetzung mit der Opposition bildet einen Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit. Die Opposition in einer Demokratie ist nämlich immer sauer, dass sie nichts zu sagen und keine guten Leute hat. Deswegen mischt sie sich in alles ein, wovon sie nichts versteht. Das wiederum ist eine ganze Menge und so haben Sie alle Hände voll damit zu tun, sich die politischen Eisbären von den Hacken zu halten. Dies vor allen Dingen, damit die Truppe an der Front nicht demoralisiert wird.

Weiterhin gehören auch verschiedene Projekte zu Ihren Aufgaben, insbesondere eine umfassende Truppenreform. Ihr Vorgänger hatte hier gute Ideen, erste Ansätze sind vorhanden. Zur Durchführung dieser Aufgabe steht Ihnen eine Vielzahl an Experten und Besitzstandswahrern zur Seite und im Weg.

Qualifikation

Idealerweise verfügen Sie über eine zweifelsfreie akademische Ausbildung im Bereich  asymmetrischer politischer Kriegsführung. Weitergehende Kenntnisse im strategischen und taktischen Bereich können von Vorteil sein. Sie sollten einseitig interessiert sein und nicht den Wunsch verspüren, sich zu sehr engagieren zu wollen. Erfolge sollten sie konsequent meiden können. Zu ausgeprägte Fähigkeiten der Netzwerkbildung, ebenso wie Teamorientierung und Führungsqualitäten sollten Sie nicht vorweisen können. Unambitioniert zu sein kann hilfreich sein. Auslandsreisen, insbesondere mit medialer Beachtung müssen Ihnen bedeutungslos vorkommen.

Jobangebot

Diese Aufgabe ermöglicht ein hohes Maß an persönlichen Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie haben Zugriff auf ein relativ modernes, wenn auch ungeeignetes Arsenal an konventionellen Waffen. Sie tragen die volle Verantwortung für alles was in Ihrem Ministerium passiert, ebenso wie für alle Vorgänge im Feld, also zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Unser Kunde bietet für diese Position einen befristeten Vertrag. Kündigung und/oder Rücktritt können Ihnen jederzeit nahegelegt werden. Ob Sie Verantwortung übernehmen möchten liegt bei Ihnen. Weitere Karriereperspektiven bestehen. Sie sollten diese jedoch nicht allzu ambitioniert verfolgen. Persönliche ebenso wie berufliche Erfolge sind nicht notwendig. Über eine spätere Vertragsverlängerung entscheidet das paritätische Gremium aus Opposition, Wählern, Parteifreunden und Vertretern des Springer Verlages.

Nächste Schritte

Wenn Sie sich von der Kunden- und Stellenbeschreibung angesprochen fühlen, senden Sie uns gern Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer KTG-017-2011, bitte unbedingt mit einer Angabe zu Ihren Gehaltsvorstellungen und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin. Ihre Bewerbung senden Sie bitte per E-Mail an folgende Adresse: bewerbung@mar-sslc.de, zu Händen Herrn Marc Rausch.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung auch Kopien Ihrer Stasi-Akte, Ihres Impfpasses, Ihres polizeilichen Führungszeugnisses und Ihres Meilenkontos bei.

Eine vertrauliche Behandlung Ihrer Bewerbung und Ihrer Daten ist für uns selbstverständlich.

%d Bloggern gefällt das: